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Speicher-Umschalter

memory-toggle
Subcategory
Automatisierung
Width
2
Height
2
Research
Computing

Overview

Der Memory Toggle ist ein Automation Gate, das einen Signalzustand speichert, bis er durch einen separaten Eingang geändert wird. Es hat einen Set-Anschluss und einen Reset-Anschluss und wird verwendet, wenn eine Schaltung einen vorherigen Befehl behalten soll, statt nur auf den aktuellen Eingang zu reagieren. Wie andere Automation Gates kann es hinter Gebäuden und Kacheln platziert werden und denselben Raum wie Rohre oder Leitungen einnehmen.

Sein Ausgang folgt einem einfachen Speicherverhalten: Ein grünes Signal an Set schaltet den Ausgang auf grün, und er bleibt grün, selbst wenn Set wieder rot wird, bis Reset ein grünes Signal erhält. Ein grünes Signal an Reset schaltet den Ausgang auf rot, und er bleibt rot, bis Set erneut ausgelöst wird. Wenn beide Eingänge rot sind, bleibt der Ausgang unverändert. Wenn beide Eingänge grün sind, hat Reset Vorrang und der Ausgang wird rot. Kurz gesagt: Das Gate speichert ein Bit Zustand und ändert sich nur, wenn es dazu aufgefordert wird.

Die Wahrheitstabelle ist einfach:

  • Set rot, Reset rot: unverändert
  • Set grün, Reset rot: Ausgang grün
  • Set rot, Reset grün: Ausgang rot
  • Set grün, Reset grün: Ausgang rot

Beim Lesen von Automatisier­ungsband verhält sich der Speicher-Umschalter genauso wie bei Automatisier­ungskabel-Aktivierung. Ein 4-Bit-Ribbon-Signal wird nur anhand seines ersten Bits interpretiert, daher wird ein Signal wie RGGG als roter Eingang behandelt.

Bei kompakten Automatisierungs-Layouts sind einige Platzierungsdetails wichtig. Wie bei den AND- und OR-Gattern hat das vierte auf der Grafik des Speicher-Umschalter gezeigte Feld keinen Anschluss und blockiert keine Automatisier­ungskabel, sodass Drähte frei durch dieses Feld verlaufen können. Dadurch lässt sich das Gatter leichter in dichte Bauten einpassen, ohne das gesamte Netzwerk neu zu verlegen.

Der Memory Toggle ist besonders nützlich überall dort, wo eine Schaltung zwischen zwei dauerhaften Zuständen wechseln muss, oder wo ein kurzer Aktivierungsimpuls ein Gerät eingeschaltet halten soll, bis ein separater Abschaltimpuls eintrifft. Da er seinen aktuellen Ausgangszustand speichert, ist er eine gängige Wahl für Systeme, die manuelle Übersteuerungen, umschaltbare Maschinen oder einen einfachen Ein-/Aus-Speicher in Automatisierungsentwürfen benötigen.

Außerdem ist erwähnenswert, dass gefüllte Memorials abgerissen werden können, ohne den Leichnam zurückzuerhalten, und dass das Begraben eines verstorbenen Duplicant den Effekt Mourning nicht entfernt. Das ist von der Automatisierungsfunktion des Gatters getrennt, aber wichtig, wenn der Name in anderen Zusammenhängen rund um Spielmechaniken mit Memorials auftaucht.

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